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Zerstörung naturnaher Ufervegetation

Im Gegensatz zur landläufigen und auch "wissenschaftlichen" Meinung wandern Indisches Springkraut, Tobinambur und Japanischer Staudenknöterich massiv in naturnahe Uferbewüchse ein und zerstören diese.

Sie nutzen hierbei die durchaus wünschenswerten Störstellen, die bei einer natürlichen Fließgewässerdynamik (Hochwasser, Auskolkungen, Uferabbrüche usw.) vorkommen, um sich zu etablieren. Haben sie erst einmal Fuß gefaßt breiten sie sich aus und bilden Dominanzbestände (Monokulturen) OHNE irgendwelche anderen Pflanzen.

Je nachdem welche der drei genannten Pflanzen vorkommt, "gewinnt" das Rennen und breitet sich stärker als die anderen aus.

Die ursprüngliche Vegetation wird auf Randareale (hier direkt wenige Quadratmeter am Ufer) zurückgedrängt und besitzt nur wenig bis keine Möglichkeiten sich zu etablieren, bzw. mit Nachbargesellschaften Genaustausch vorzunehmen.

Von diesem natürlichen Bewuchs abhängige Tierarten werden schon aufgrund der geringeren Menge an Nahrung zurückgedrängt oder verschwinden ganz, wenn sie im direkten biologischen Gleichgewicht mit seltenen Einzelarten der Ufervegetation stehen.

Somit ändert sich auch das Nahrungsverhältnis für Wasserorganismen.

Zudem wird die Aue vom dahinterliegenden Umland durch diese "Neophytenbarriere" abgeschnitten und ein Austausch gleichwelcher Art kann nicht mehr stattfinden.

Im Winter sind die genannten Neophyten oberflächig abgestorben und bieten keinen Rückzugsraum. Zudem verursachen sie ein erhöhtes Erosionsrisiko, besonders in der Nähe von Deichen und Dämmen.

Trotz flächenhafter Ausdehnung gibt es KEINE nennenswerten Fraßspuren.